Es gibt diese seltenen Tage, an denen sich der ganze Materialberg plötzlich nicht mehr wie ein Angriff auf die eigene Lebensfreude anfühlt, sondern wie ein echtes Fundament.
Die letzten Wochen waren vor allem Recherche. Viel markieren, viel ordnen, viel noch mal neu denken. Nicht unbedingt glamourös, aber hilfreich. Ich weiß inzwischen deutlich besser, welche Linien die Arbeit tragen sollen und welche Nebenpfade einfach nur nett aussehen.
Was gut lief
- Ein Kapitelgerüst, das nicht sofort wieder implodiert
- Ein paar sehr schöne Quellenfunde
- Das beruhigende Gefühl, dass das Thema tatsächlich tragfähig ist
Was weniger romantisch war
Die Excel-Tabelle mit Literaturhinweisen hat zwischenzeitlich bedrohlich viel Persönlichkeit entwickelt.
Trotzdem: Gerade fühlt es sich zum ersten Mal nicht nur nach "ich arbeite daran", sondern nach "ich komme voran" an.