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5. August 2026

Manuskript schreiben completed

Stimmung: Gespannt aufs Manuskript-Feedback

Es ist geschafft. Der größte Teil des Manuskripts steht. Dieser Teil ist also meinerseits so gut wie erledigt. Ob mein Chef das allerdings auch so sieht und wie schnell wir jetzt das Paper submitten können, das gibt’s im neuen Post zu lesen!

Letzte Woche habe ich also die letzten Teile des Manuskripts geschrieben. Die Ergebnisse verfeinert und die Diskussion entworfen. Und das sogar teilweise im Home-Office! Das war auf jeden Fall ein Highlight! Man spart die Fahrtzeit morgens, genießt das Mittagessen auf dem Balkon und hat es nach Feierabend kürzer ins Freibad. Das war herrlich! Natürlich würde ich das liebendgern wiederholen, allerdings passt Home-Office diese Woche nicht so rein. Besprechungen mit dem Chef, Hochladen von Datensätzen auf externe Server und Ausmisten der Zellproben im Stickstofftank lassen sich diese Woche besser vom Institut aus machen. Aber vielleicht habe ich nächste Woche mehr Raum dafür.

Nachdem das Manuskript also im Großen und Ganzen fertig war, liegt es nun bei meinem Chef auf dem Schreibtisch. Feedback zum Werk habe ich bisher nicht bekommen. Was aber passiert ist, ist eine interessante Besprechung mit dem Chef, bei der nun plötzlich thematisiert wurde, ob es nicht DOCH noch Sinn macht, ein suuuuper tolles und wichtiges Experiment nachzuziehen, weil das der ganzen Geschichte doch so viel mehr SUBSTANZ geben würde. Hmm. Klingt doch nicht schlecht, denkt ihr? Bedeutet für mich aber das Hochziehen neuer Viren, eine komplett neue Kollaboration mit „den Kroaten“ (wegen Expertise und so), das Einreichen des Manuskripts verzögert sich und mein Zeitplan das Paper sobald wie möglich einzureichen verschiebt sich noch um bestimmt einige Monate nach hinten. Fan bin ich davon aus offensichtlichen Gründen natürlich nicht. Ob das irgendwen interessiert? Natürlich nicht, ich werde ja schließlich dafür mit meinem Doktortitel bezahlt. Da wir nicht 100% einer Meinung waren und ich ihm das aber nicht 100%ig sagen konnte, haben wir also erstmal entschieden, er prüft mal wie gut das Manuskript so geworden ist und wir besprechen das mal mit den Experten vom Feld und natürlich den KROATEN. Muss ich mich wohl mit abfinden. Und während ich also gespannt aufs Feedback und einen Besprechungstermin warte, könnte ich die Zeit ja ganz wunderbar im Freibad verbringen. Wäre da nicht…noch eine Doktorarbeit.

Da diese aber zum Glück unabhängig ist von den KROATEN (es ist immerhin MEINE Doktorarbeit und ich entscheide, wer da mitmischt), kann ich damit einfach schon mal anfangen. Nächste Station also: Einleitung der Doktorarbeit schreiben yey! Looking forward.

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Noch mehr Doktorarbeitsleben