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13. Juli 2026

Oh Canada

Stimmung: Überflutet mit Eindrücken.

Eine aufregende Woche mit großer Konferenz in Montréal geht zu Ende. Es geht um Manuskript-Fortschritt, Jetlag und meine Präsentation.

Eine wirklich tolle Woche geht zu Ende, in welcher mehr passiert ist, als ich aktuell verarbeiten kann. Montag bis Donnerstag gab es noch gut im Büro zu tun: Den Vortrag proben, Feedback einholen, das Poster abholen und natürlich Koffer packen. Gleichzeitig habe ich aber auch noch Manuskript geschrieben. Und bin WIRKLICH gut vorangekommen. Die Einleitung steht soweit. Material, Methoden und Ergebnisse im Grundsatz auch. Nach der Konferenz werde ich alle Teile in Ruhe überarbeiten und als Nächstes die Diskussion schreiben.

Aber zurück zum Konferenz. Wohin geht’s eigentlich und was genau findet da statt? Jedes Jahr wird von der kleinen, aber feinen, weltweiten Community von Herpesvirologen eine internationale Konferenz organisiert, das sogenannte International Herpesvirus Workshop, dieses Jahr in Montréal. Als „Senior PhD“ habe ich die Ehre, dieses Jahr von unserer Arbeitsgruppe aus dabei zu sein und bin entsprechend am Freitag nach Montréal geflogen. Wunderschöne Stadt, großartiges Konferenz-Programm und wirklich supergutes Essen und Hotel. Der Zeitunterschied von 6 Stunden machte sich schon bemerkbar, gerade am Abend war um 20 Uhr regelmäßig Schicht im Schacht. Aber die lange Anreise hat sich wirklich gelohnt: Ein buntes Programm von Vorträgen, verteilt auf 5 Tage erwartete uns. Und einer davon war von mir. Am Sonntag hatte ich dann also 12 Minuten Zeit, mein Projekt vorzustellen, die Relevanz davon zu erklären und Fragen zu beantworten. Ich bin sehr erleichtert, dass alles glatt lief und ich nun zufrieden sagen kann, dass auch dieser Meilenstein nun geschafft ist. Und hier sitze ich nun, im Hotelzimmer, nach einem weiteren tollen Konferenz-Tag, bevor es gleich zum Dinner geht. Ich bin also noch mittendrin und freue mich nach der Konferenz dann noch auf ein paar ganz entspannte Tage Urlaub in dieser schönen Stadt.

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