5. Juli 2026
Zurück an den Schreibtisch & Konferenzvorbereitung
Stimmung: ZU WARM!
Nach einer warmen Woche Sommerurlaub geht’s jetzt so langsam zurück an den Schreibtisch. So richtig im Manuskript vertieft bin ich noch nicht, denn erstmal steht noch eine Konferenz an.
Während die Hitzewelle über Europa hinwegfegte, kam ich leider mehr hitzeerschöpft als ausgeruht aus dem Urlaub zurück. Zum meinem Glück warteten keine wichtigen Laboraufgaben mehr auf mich, da alle praktischen Arbeiten zumindest für den jetzigen Zeitpunkt erledigt waren. Gleichzeitig war an Ausruhen auch nicht wirklich zu denken, denn es stand noch eine Menge Vorbereitung an. Aktuell nicht unbedingt fürs Manuskript, sondern für eine große und vermutlich auch meine letzte richtige Konferenz. Dazu musste nicht nur die Präsentation für meinen Vortrag vorbereitet werden, sondern auch ein Poster gestaltet und gedruckt werden. Dienstag und Mittwoch verbrauchte ich also hauptsächlich damit, meine Daten professioneller darzustellen, als die provisorischen Graphen, die ich bisher für meine eigene Auswertung erstellt hatte. Ich schrieb fleißig Beschriftungen für alle Abbildungen, rechnete statistische Signifikanzen aus und schob bei PowerPoint Posterblöcke von links nach rechts, bis Donnerstag Vormittag das Poster endlich in den Druck gehen konnte und die Slides von meinem Vortrag ansprechend aussahen.
Häufig erlebe ich solche vorbereitenden Aufgaben als langweilig und sehr zeitintensiv. Je nach Anlass der Präsentation schiebe ich solche Aufgaben gern auch mal ewig vor mir her und gebe mich auch mit mittelprächtigen Ergebnissen zufrieden. Diesmal habe ich aber etwas völlig anderes gefühlt: Je länger ich mich mit den Daten beschäftigte und je präziser ich die Auswertungen machte, desto besser werde ich die Daten für das Manuskript und die Thesis übernehmen können. Es war mittlerweile so eine greifbare Vorstellung, dass ich jetzt in der FINALEN Datenauswertung angekommen bin, dass mir die Auswertung viel leichter fiel, als sonst. Ich merkte, dass das Poster mir half, im Kopf die Struktur des Manuskripts zu festigen und die Gliederung zu verfeinern. Und weil ich so im Thema war, nutze ich diese positive Energie direkt, um am Freitag die Einleitung für mein Manuskript zu schreiben. So ganz vollständig ist sie jetzt noch nicht, aber der Grundstein ist gelegt. Bearbeiten werde ich sie sicherlich noch mehrmals, womöglich auch erst ganz am Ende, wenn ich merke, dass für den Rest der Story noch was wichtiges in der Einleitung fehlt.
Ob zum Manuskript in den kommenden Tagen vielleicht auch noch mehr hinzugekommen ist, und wie die Konferenz gestartet ist, das erzähle ich nächste Woche!
Kommentare
0 Kommentare
Kommentare laden...